Kooperativer Religionsunterricht

In den ersten beiden Schuljahren wird der Religionsunterricht seit 2005 im Klassenverband unterrichtet. Die Schüler der Klasse haben so ein Schuljahr lang bei einer evangelischen und im anderen Schuljahr bei einer katholischen Lehrkraft Religionsunterricht. Die Themen werden zwischen den Lehrern abgesprochen, sodass alle vorgeschriebenen Inhalte abgedeckt werden und von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.

Der Vorteil des kooperativen Religionsunterricht liegt zum einen darin, dass vor allem am Anfang des ersten Schuljahres die Kinder nicht gleich wieder für den Unterricht aufgeteilt werden, sondern in ihrer festen und gewohnten Gruppe bleiben. Zum anderen setzt die jeweilige Lehrkraft im Unterricht für alle Kinder Akzente ihrer Glaubensgemeinschaft, was wiederum zum besseren Verständnis und Verständigung zwischen den Konfessionen führt.

Im dritten und vierten Schuljahr, wenn die konfessionellen Unterschiede stärker ins Bewusstsein treten (z.B. durch Erstkommunion) und die Kinder selbstständiger werden, gehen die Kinder in den Religionsunterricht ihrer Konfession.